| Tattoo Geschichte |
|
|
|
|
Die Geschichte (Historie) des Tattoos Tattoos sind seit ewigen Zeiten mit der Kultur und dem Leben des Menschen eng verwoben. Selbst den Steinzeitmenschen diente das Tattoo schon als Mittel, um sich zu verschönern, Feinde zu erschrecken oder traditionelle Riten und Bräuche umzusetzen. Das Besondere an Tattoos ist, dass sie nicht nur ein Leben lang halten, sondern auch noch nach tausenden von Jahren die Körper derer schmücken, die von Forschern in Eis- und Gletschergegenden gefunden werden. Das wohl berühmteste Beispiel hierfür ist der „Ötzi“, dessen über 5300 Jahre alte Tattoo-Verzierungen noch heute bestens erhalten sind. Die Herstellung von Tattoos hat sich erst seit der Erfindung von Tinte stark verändert. Früher wurde für ein Tattoo die Haut mit Schnitten versehen und die Wunden dann mit Holzkohle, farbiger Erde oder Pflanzenteile gefüllt. Unklar bleibt hingegen, wo sich das Tattoo schwerpunktmäßig entwickelt hat. Immer wieder wird von Wissenschaftlern versucht, das Tattoo vom Ursprung her einem geographischen Gebiet zuzuordnen. Die ältesten Belege für Tattoos stammen angeblich aus unserem europäischen Raum. Doch gibt es eine ganze Bandbreite von Theorien zur geografischen Verbreitung von Tattoos; am wahrscheinlichsten jedoch ist, dass das Tattoo sich gleichzeitig bei vielen Völkern dieser Erde eine Art Tattoo-Kunst entwickelt hat. Wie wird ein Tattoo entfernt? Eine weitere Variante war, die Haut abzuhobeln, was aber nicht funktioniert, wenn bei der Tätowierung der Stich zu tief angelegt wurde. Hinterlassen jedoch jede dieser Methoden noch Spuren oder gelingt überhaupt nicht, so ist es möglich, das Hautstück, auf dem sich das Tattoo befindet, komplett heraus zu schneiden. Andererseits gibt es die Möglichkeit sich einer Rubinlase-Therapie unter zu ziehen, da diese oft sehr erfolgreich und die wenigstens Schmerzen aufweist. In Japan hingegen wird nur die Epidermis von der Dermis getrennt und anschließend wieder angebracht. Ist das Tattoo zwei Wochen auf der Haut, so kann es nicht mehr einfach entfernt werden, da sich die Farbteilchen in die Körperzellen einschließen. Der Rubinlaser sorgt dafür, dass die Farbteilchen wieder aus den Zellen heraus gelangen. Die Laser-Therapie muss in etwa zehn Mal wiederholt werden. Währenddessen, wird sichtbar, wie sich die Farbe des Tattoos langsam immer mehr und mehr verfärben. Eine weitere Variante um ein Tattoo zu entfernen ist, durch Mikrowellen die Hautzellen mit den Farbteilchen auszuscheiden. Zur Zeit werden in den USA die Tattoo-Farben Freedom-2 entwickelt, die sich nach nur einer Lasersitzung wieder entfernen lassen. Dies liegt daran, dass die Farbpigmente aus Polymethylmethacrylat bestehen und nach einem Laser-Eingriff aufbrechen und somit kein Tattoo mehr zu sehen ist. Der Nachteil bei der Sache ist, dass kein Alkohol bei der Herstellung der Farben benutzt werden darf, da Alkohol die Farben auflösen würde, wes wegen der Alkohol durch Wasser ersetzt werden müsste. Dies wieder rum hat auch einen Nachteil, da so die Farbe nicht stabil ist und Konservierungsmittel benötigt, welche seit längerem nicht mehr zugelassen sind. Bis heute wird noch experimentiert, ob Freedom-2 wirklich wirkt. Dennoch ist schon mal klar, dass die Freedom-2-Farben teurer sein werden als die üblichen Farben. Ursprung und Entwicklung des Tattoos Zeitaufreibende und große Tattoos wurden damals oft von russischen Reitern und im Kaukasus getragen, woraus man schließen konnte, dass sich das Tattoo von Südasien über Ägypten und Australien nach Amerika ausgebreitet hat. Welche Bedeutungen und Funktionen hat das Tattoo? Das Tattoo als Kennzeichen Das Tattoo als Make-Up Das Tattoo in Japan Gegen 1870 wurden Tätowierungen verboten, was dennoch fast 100 Jahre später wieder erlaubt wurde. Die japanischen Tattoos haben viele verschiedene Formen und Motive aufzuweisen, wie Dämonen und Drachen, die oft aus einer alten, bekannten Geschichte stammen und diese wiedergeben. Ebenfalls sind Kirschblüten und Kois in Tätowierungen wieder zu erkennen. 300 Jahre nach der Entstehung des ersten Tattoos in Japan, wurden gruselige Motive modern. In Japan ist es außerdem üblich, dass wen man sich mehrere Tattoos machen lässt, man dies immer nur vom selben Künstler tut. Heutzutage werden Japaner, die ein Tattoo besitzen, oft ausgeschlossen und in die Schublade der Kriminellen gesteckt. Beispielsweise werden Menschen mit sichtbar großflächigen Tattos von öffentlichen Veranstaltungen ausgeschlossen. Auch in Japan finden immer mehr und mehr Jugendliche Interesse am Tattoo und lassen sich diese auch stechen. Viele berühmte Tätowierer stammen aus Japan und bringen ihr Können ihren Schülern weiter. Weltweit werden bereits Tattoos im japanischen Style gestochen und werden somit ebenfalls immer bekannter. Das Tattoo in der westlichen Welt Die Christen hingegen akzeptieren das Tattoo nicht, da im 3. Buch Mose, des Alten Testamentes steht, dass man keine Schriften an sich machen lassen soll, wobei christliche Tatoos erlaubt sind. Viele Menschen finden Tattoos oft abstoßend und hässlich. Vor allem bei Frauen werden Tätowierungen oft nicht akzeptiert und in manchen Fällen auch als „Schlägerbräute“ abgestempelt. Ganz anders ist es in anderen Kulturen, wo Frauen, die ein Tattoo besitzen, hoch anerkannt werden und zum Volk dazugehören. Das Tattoo findet man ebenfalls bei Kindern wieder, die die Möglichkeit haben sich ein kleines Klebebild auf die Haut zu waschen, welches anschließend auch wieder leicht zu entfernen ist. Wobei dies kein wirkliches Tattoo ist, sondern nur so bezeichnet wird. Trends Welche Ausbildung benötigt ein Tätowierer? |

Tattoo Historie

